Burn Out Prävention und Stressmanagement für Institutionen

In vielen Institutionen zeigt sich zunehmend die Problematik von Burn Out und stressbedingten Krisen. Diese betreffen sowohl die Arbeitgeber wie auch die Arbeitnehmer. Meist liegt eine vielfältig vernetzte Problematik im Hintergrund, die mit zunehmendem Leistungsdruck, mit der Geschäftsstruktur, den Arbeitsbedingungen, den Lohnzahlungen, den zwischenmenschlichen Beziehungen, den Kompetenzbereichen, der Digitalisierung, dem gesellschaftlichen Wandel und der eigenen persönlichen Geschichte zusammenhängen.

Die Supervision für Institutionen zum Thema Burn Out Prävention und Stressmanagement soll dazu beitragen, dass Lösungswege für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gefunden werden können.

In der Supervision wird aufgezeigt, was Ursachen und Anzeichen von Burn Out sind und wie das Burnout-Syndrom als Reaktion auf chronische Stressoren in der Institution vorkommen. Das Syndrom wird oft auf folgende Weise beschreiben:

  1. Eine überwältigende Erschöpfung durch fehlende emotionale und physische Kräfte als persönlicher Aspekt
  2. Gefühle der Distanziertheit von der beruflichen Aufgabe – kein emotionaler Bezug oder Freude daran
  3. Ein Gefühl der Wirkungslosigkeit wegen mangelnder Einflussnahme, Kommunikation, Gestaltungs- und Entfaltungsfreiräume, begrenzte Kontrolle über die Aufgaben und mangelnde Fähigkeit, die Aufgaben bewältigen zu können.
  4. Ratlosigkeit wie die Situation zu ändern ist
  5. Fehlende Konflikt- und Gesprächskultur, bzw. Veränderungsbereitschaft.

Besonders betroffen sind Berufe, die es mit Menschen zu tun haben. Seit den 1990er Jahren wurde der Begriff erweitert und im Zusammenhang mit zahlreichen Personengruppen in Verbindung gebracht. Dazu gehören unter anderem Politiker, Lehrer, Dozenten, Sportler, Forscher oder Langzeitpflegende kranker Angehöriger oder sozialer Einrichtungen.

In der Supervision kann auf die individuellen Anliegen der Institutionen eingegangen werden

Folgende Themen werden fokussiert
  • Woran ist ein Burnout zu erkennen?
  • Vom Arbeitsplatz und System ausgehende Fehlbelastungen
  • Anforderungsmenge, Aufgabenbereiche
  • Vom Kollegium ausgehende Stressoren
  • Vom Individuum ausgehende Ursachen
  • Von der Gesellschaft ausgehende Erwartungen
  • Was können Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Prävention tun?
  • Work-Life-Balance

Methoden
Referate, Austausch, vielfältige Übungen
Stärkung von Ressourcen
Übungen und Gruppenarbeiten in Bezug zur eigenen Arbeitssituation
Begleitung in der Umsetzung der neuen Kompetenzen

4 Supervisionsmodule
  • Zeitrahmen: 4 Tage à 3 Std.
  • Kosten: CHF 2400.–
  • Termine nach Absprache
Leitung: Barbara Henke
  • Bachelor of Arts BA, Columbia Pacific University CA
  • Psychologin MA
  • Eidg. anerkannte Psychotherapeutin, ASP
  • Dipl. kunst- und ausdruckorientierte Psychotherapeutin EGIS
  • Certificates in Expressive Arts Therapie (Tamalpa Institute und PCETI)
  • Lehrtätigkeit an verschiedenen Institutionen, Buchautorin.
  • Erste Berufstätigkeit: Schauspielerin und Tänzerin, Tanzlehrerin